Mäntel & Umhänge für Ritter und Damen

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Erst der wahre Helden-Mantel macht aus Dir einen achtbaren Recken!

Sie schützen nicht nur vor grausiger Kälte und den beissenden Winden des Nordens. So manch ein Pfeil, ja sogar Speerspitzen wurden von diesen dicht gewobenen, wollenen Kleidungsstücken abgehalten.

So höret und staunet: Jener sagenhaften Mantel des namenlosen Ritters, rettete ihm Leib und Leben! Tief in die Wälder hatte ihn die feindliche Übermacht getrieben, entkräftet war er unter einer knorrigen Eiche in unruhigen Schlaf gefallen, als ihn ein Magier fand. Er flösste dem Namenlosen einen bitteren Kräutertrank ein der ihn wieder zu Kräften brachte und schenkte ihm seinen Mantel, gewoben aus einem Material das unserer Baumwolle glich. Er schloss ihn mit einer Fibel, deren magische Verzierung den bösen Blick abhalten sollte. Die Legende bestätigt, dass der Namenlose in Merlins Mantel nie wieder von einem bösen Blick getroffen wurde, da er unsichtbar geworden war!

Des Drachentöters Umhang

Einst, in grauer Vorzeit, als das Schwert des König Artus noch tief in der steinernen Scheide stak, ließ die Tapferkeit eines Helden landauf, landab die Maiden schwärmen. Er solle nicht nur einen, nein, insgesamt sieben Drachen an der Zahl gejagt und getötet haben - einen davon sogar mit blossen Händen. Das Blut eines jeden dieser Ungeheuer sammelte er in einem riesigen Gefäss, um seinen Mantel darin zu färben und sich selbst so unbesiegbar zu machen. Unsere Mäntel und Umhänge sind zwar nicht in Blut getränkt, denn die Drachen sind längst ausgestorben, dennoch sind sie nach Art des Unbesiegbaren gewoben. Nach seinem Vorbild haben auch die Kreuzritter ihre Umhänge herstellen lassen. Für die bessere Schwertführung verzichteten sie auf Ärmel, ließen die Umhänge aber mit einem durchgehenden Innenfutter versehen über dem die wollene Außenseite den Trage-Komfort noch erhöhte!

Ein Cape für die schönste Maid

Von Herdfeuer zu Herdfeuer wurde die Kunde getragen, dass er, der unbesiegbare Drachentöter, nun durch die Lande zog, um das Weib für´s Leben zu finden. Der König hatte ihn reich belohnt, ihm Schloss und Ländereien geschenkt, ja, er hätte dem Drachentöter sogar die Hand seiner einzigen Tochter gegeben, doch leider hatte er keine Tochter. So preschte der handsame Jüngling auf seinem feurigen Ross durch mondhelle Nächte, als er plötzlich eine zarte, silberhelle Stimme vernahm. Er hielt an und sah sich um. Dort drüben, zwischen den Trauerweiden am Rande eines Weihers sah er sie. Sie kämmte ihr schimmerndes Haar und sang dazu eine zauberhafte Weise. Sein Herz war im selben Moment schon verloren. Sein Hengst schnaubte leise, und die feenhafte Maid fuhr erschrocken herum. In ihren riesigen blauen Augen spiegelten sich die Wellen, als ihr Blick den seinen traf. Und schon war es auch um sie geschehen. Ohne ein Wort zu verlieren, das die Magie dieses Augenblickes nur zerstört hätte, hob er sie auf sein Pferd und ritt nach Hause. Bei Sonnenaufgang erreichten sie das Schloss. Die Dienerschaft war überglücklich, eine derartig holde Maid am Arm ihres Herren schweben zu sehen. Man entzündete Freudenfeuer, feierte und tanzte drei Tage lang. Als die Hochzeit gefeiert wurde, legte der Drachentöter der Maid eigenhändig das Cape der Herrlichkeit um die Schultern. Der edle, schwere Wollfilz zierte die Schönste so trefflich, dass die Spielleute herbei eilten, um Balladen über die Schönheit der edlen Frau im edlen Cape zu singen.

Von Mönchen und Magiern

So mancher Mönch mag ein Magier gewesen sein, so mancher Magier das Leben eines Mönches gelebt haben. Was sie alle verbindet ist der Glaube an die höhere Macht und das Wissen um den Wert der Ärmel. Weit und wallend umflort der Ärmel des Magiermantels die Zauberkraft seiner wissenden Hände. Was darin verborgen steckt, hervorgezaubert oder verschwinden gemacht wird...kein Magier ohne Wollfilz-Mantel! Voll Argwohn blickt der Mönch ihm über die Schulter, zu tief sitzt die Angst vor Hexerei. Doch wer in Armut und Keuschheit lebt, muss die Magie nicht fürchten. Und wer die Mönchskutte aus grober, ungekämmter Baumwolle trägt, die Gugel dazu und den Gurt um den Wamst, hat es allemal gut.

Wer noch tiefer in die Romantik des Mittelalters eintauchen will, ist hier herzlich dazu eingeladen, denn Kleider machen Ritter!